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Wachsweich

Auf ganz eigene Art habe ich schon immer das Zerbrochene umarmt. Ich habe es auf eine eigene Art geliebt. An Orten, im Sucher meiner Kamera. In meinen Worten in den hunderten Gedichten, die in Schub­laden leben müssen. In der wüsten und kaputten Literatur eines Bukowski. In der auf verschrottet gemachten Stimme eines Tom Waits. In einem wim­mernden Kurt Cobain; „Jesus don't want me for a sunbeam.“ Geradewegs so, als wäre es not­wendig, das äußere Zer­brochene und Harte zu feiern, um seine Ent­sprechung im Inneren nicht an­schauen zu müssen. Einmal anders: Wachs­weich sein in einer auf hart­gesotten gemachten Welt, zumindest mit sich selbst – das wär's.

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Kommentare

gerhard am :

Sich selbst annehmen, so wie man ist? Das sehe ich hier als Quintessenz.

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