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Gefangen im System!

Wenn ich ein Tier wäre, müsste ich nicht kochen. Es würden einfach so leckere Speisen im Wald herumstehen, ich müsste sie nur finden. Ich bräuchte kein Geld und keine Arbeit, das Leben an sich wäre mir Arbeit genug. Anstatt Freizeit wär dann Brunftzeit und anstatt Fernsehen… ach, ich hab ja jetzt schon keine Glotze. Vielleicht mutiere ich schon ganz langsam hinüber. Ich hab irgendwie Lust, raus zu gehen und ohne Schuhe durch den Schlamm zu wühlen und mich an Bäumen zu reiben. Aber nein, es ist ja auch viel zu kalt, als Tier wäre ich außerdem vermutlich nackt, und wer will das schon sehen. Also gehe ich in die Küche und mache Pfannkuchen. Ist irgendwie auch tierisch gut. Und danach geh ich zur Arbeit, damit ich Geld hab, um bald wieder Zutaten für Pfannkuchen zu kaufen. Pfannkuchen sind halt einfach geil. Leider aber ursächlich für mein Problem: Ich bin gefangen im System!

Foto: Pixabay, bearbeitet vom Autor. Wieder öffentlich: Dieser Text war bereits in einem früheren Blog des Autos zu sehen.

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Kommentare

Maite am :

Heute hab ich wieder festgestellt: ich fuehl mich am gluecklichsten, wenn ich etwas fuer andere tun kann. Gleichzeitig habe ich allerdings das Gefuehl, dass mich genau das immer mehr anders macht als die anderen - also andersartig als diejenigen, die da so lautstaerkenmaessig in der Mehrzahl sind.

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